Manfrotto ™
A Vitec Group brand

Dreharbeiten im Himalaya – eine logistische Herausforderung

24.05.2011 — 

Im Rahmen eines zweieinhalbmonatigen Forschungsprojektes begleitete Kameramann Nils Peuse einen jungen Wissenschaftler und seine Träger etwa 800 Kilometer zu Fuß durch den nepalesischen Himalaya. Manfrotto unterstützt seine außergewöhnliche Filmprojekte in Hochasien mit Stativen und anderen Ausrüstungsgegenständen.

Auf vergessenen Wegen durch den Himalaya from geo-film.com on Vimeo.

Auf der vergangenen Expedition durchwanderte Kameramann und Diplom-Geograph Nils
Peuse gemeinsam mit Hannes Künkel, Hochgebirgsforscher an der Universität Göttingen,
sowohl die Nord- wie auch die Südseite des Hohen Himalaya. An der tibetischen Grenze
erforschte und kartierte der Wissenschaftler alte, heutzutage fast vergessene Handelsrouten in das frühere Königreich Mustang. Dabei verlangten Neuschnee, über 5600 Meter hohe Pässe, die Kälte der kurzen Spätherbsttage sowie die hohen Tragelasten allen Teilnehmern große Entbehrungen ab. Oft war die Gruppe viele Tagesmärsche von menschlichen Siedlungen entfernt und vollkommen abseits der touristischen Wanderrouten unterwegs.

Im unzugänglichen Hochgebirge des Himalaya stellt ein Kameramann außergewöhnliche
Anforderungen an Technik und Material. Die Logistik ist kompliziert und mit enormem
Organisationsaufwand verbunden. Alle Ausrüstungsgegenstände, Nahrungsmittel und Kerosin
müssen von den Expeditionsteilnehmern und Trägern in langen Fußmärschen auf sehr große
Höhen getragen werden. Bei dünner Luft, Temperaturen im zweistelligen Minusbereich und
Laufdistanzen von bis zu 20 Kilometern pro Tag ist aufwendige und schwere Kameratechnik
nahezu unbrauchbar. Doch soll auch die Qualität der Aufnahmen nicht unter den logistischen
Zugeständnissen leiden. Ein Kompromiss ist gefragt.

In diesem Bereich extremer äußerlicher Bedingungen schafft das Manfrotto Stativ
055CXPRO3 aus Carbon mit passendem 701HDV Fluid Kopf im täglichen Expeditionsgebrauch den Brückenschlag zwischen stabilen, flüssigen Kameraschwenks und äußerst niedrigem Gewicht. Zu schätzen lernt man die Carbonbauweise spätestens bei den ersten Minusgraden: das Stativ ist temperaturunempfindlich und nimmt die Kälte kaum an, was die Handhabung bei niedrigen Temperaturen sehr erleichtert. Im extremsten Gebirge der Erde, wo jede Sekunde eine Lawine abgehen, ein Yak hinter dem nächsten Felsen auftauchen oder ein Adler am Himmel seine Kreise ziehen kann, muss man als Kameramann schnell sein, um der beeindruckenden Szenerie filmisch gerecht zu werden. Dank des sekundenschnellen und unkomplizierten Aufbaus des 055CXPRO3 verpasst man keinen dieser magischen Momente.

In einer Region wie der des nepalesischen Dhaulagiri, die auf vergleichsweise kleinem Raum
unterschiedlichste klimatische Bedingungen vereint, benötigt ein Kameramann nicht nur auf
dem Trek selbst ein zuverlässiges Stativ, sondern auch an Ruhetagen im Base Camp. Die
Technik ist bei fast jeder Aufnahme starken Winden, extremer Trockenheit, großer Kälte,
Schnee oder Regen ausgesetzt. Besonders bewährt hat sich hierbei das Manfrotto 546GBK
mit 504HD Kopf.
Dieses Stativset ist durch individuelle Einstellungsmöglichkeiten äußerst
flexibel einsetzbar und bemerkenswert windstabil. Unschöne Vibrationen im Bild werden
dadurch verhindert.

Nils Peuse wird mit Unterstützung von Manfrotto Distribution fortlaufend Filmprojekte im
Himalaya und anderen Bergregionen realisieren. Seine kommenden Aufträge führen ihn u.a.
zur Besteigung eines 6000ers im Herbst 2011 zurück nach Nepal und im Sommer 2012 ins
zerklüftete Karakorumgebirge Pakistans.

Aktuelle Informationen finden Sie unter
www.geo-film.com